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ton


"welcher mensch ist schon interessant, in dessen leben musik keine rolle spielt?"
* ich will deine hand, ich will deinen mund
ich will deinen kopf, ich will deine zunge
ich will deine haare, ich will deine haut
und den ganzen unsinn
will ich auch
(element of crime: das alles kommt mit, weißes papier, 1993)
* baby baby, du siehst schön aus im schlaf
ich komm wieder wenn ich darf
will dich nicht wecken schreib' dir 'n zettel
bevor ich weg geh' babe

baby baby, küss' mich wach
ich begrüß' den tag schenk' dir 'n lächeln
will dich checken bevor du weg gehst babe
(freundeskreis: mit dir, esperanto, juli 1999)
* und einmal hab ich dich getroffen
ich glaube fast es war irgendwann im mai
du zeigtest dich betroffen
von der zeitverfluggeschwindigkeit
(tototronic: vier geschichten von dir, es ist egal aber, 1997)
* ich bin viel zu lange
mit euch mitgegangen

und ich glaub nicht daran
daß ich jetzt noch mal umkehren kann

ihr habt mir viel zu oft
auf die schulter geklopft

und ich glaub nicht daran
daß ich ohne das klopfen noch kann
(tocotronic: ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen, es ist egal aber, 1997)
* that there, that's not me
i go where i please
i walk through walls
i float down the liffey

i'm not here
this isn't happening
i'm not here, i'm not here

in a little while
i'll be gone
the moment's already passed
yeah, it's gone

i'm not here
this isn't happening
i'm not here, i'm not here

strobe lights and blown speakers
fireworks and hurricanes

i'm not here
this isn't happening
i'm not here, i'm not here...
(radiohead: how to disappear completely, kid a, juni 2001)
* ich brauch' niemand
der mich quält
niemand
der mich zerdrückt
niemand der mich benutzt
wann er will
niemand
der mit mir redet nur aus pflichtgefühl
der nur seine eitelkeit an mir stillt
niemand
der nie da ist
wenn man ihn am nötigsten hat
wenn man nach luft schnappt
auf dem trocknen schwimmt
laß mich los
laß mich in ruhe
damit das ein ende nimmt
(herbert grönemeyer: flugzeuge im bauch, bochum, märz 1999)
* was dir zuhause niemand glaubt,
was du brauchst, das, was dir den atem raubt.
wie im rausch, sein und schein verdrehen sich,
von abseits aus zu unwiderstehlich, magnetisch.
zu uvorstellbar bizarr, hier wie da, erreicht dich
mit zu langem arm wie dein schicksal
(doppelkopf: die fabelhaften vier, von abseits, mai 1999)
wird fortgesetzt...
der anfang für die sinne
das wort in deinem ohr
der ton in deinem kopf
das bild in deinem auge
der geschmack in deinem mund
das gefühl in deiner hand
der geruch in deiner nase
was der verstand daraus macht